Eine der Hauptstärken von Standheizungen ist ihre hohe Effizienz im Vergleich zu herkömmlichen Heizungssystemen. Eine Standheizung benötigt keine Motorvorwärmung, um den Innenraum des Fahrzeugs oder den Motor zu erwärmen. Das bedeutet, dass der Fahrer das Fahrzeug schnell und ohne zusätzliche Kraftstoffkosten betriebsbereit machen kann. Diese Energieeffizienz ist besonders vorteilhaft in kalten Regionen, wo das Fahrzeug oft über Nacht in niedrigen Temperaturen steht.
Kraftstoffbetriebene Standheizungen, die entweder Diesel oder Benzin verwenden, sind direkt mit dem Kraftstofftank des Fahrzeugs verbunden, sodass keine zusätzliche Energiequelle erforderlich ist. Durch die Nutzung von hochgradig effizienten Brennprozessen wird die erzeugte Wärme schnell an den Innenraum des Fahrzeugs oder das Kühlwassersystem abgegeben, wodurch der Motor schneller auf Betriebstemperatur kommt. Dies reduziert den Kraftstoffverbrauch beim Starten und hilft, den Verschleiß des Motors zu minimieren.
Bei elektrischen Standheizungen wiederum wird die Batterie des Fahrzeugs verwendet, um eine Heizspirale oder ein Peltier-Element zu betreiben. Diese Art der Standheizung ist besonders effizient für Elektrofahrzeuge oder Hybridfahrzeuge, da sie keine Abgase produziert und direkt über die vorhandene Batterie des Fahrzeugs betrieben wird.